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Welche Branchen nutzen Digital Signage? Anwendungen und Beispiele aus 8 Branchen

By info@yjcen.com
Vier illustrierte Situationen zeigen Einzelhandelswerbung, Restaurantmenüs, Orientierung im Gesundheitswesen und Abfahrtsinformationen.

Digital Signage wird im Einzelhandel, in der Gastronomie, in Hotels, im Gesundheitswesen, im Bildungswesen, in Unternehmen, im Verkehr sowie in Fertigung und Lagerlogistik eingesetzt. Typische Anwendungen sind Werbung, Speisekarten, Besucherführung, Zeitpläne und Mitarbeiterinformationen.

Diese Anwendungen erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Eine Schaufensterwerbung soll Passanten ein Angebot vermitteln. Ein Klinikverzeichnis soll Besuchern helfen, eine Abteilung zu finden. Eine Abfahrtstafel muss aktuelle Reiseinformationen anzeigen.

Dass Ihre Branche Digital Signage nutzt, ist ein Ausgangspunkt. Um den Nutzen für Ihren Betrieb zu beurteilen, klären Sie, welche Informationen Menschen benötigen, wo sie diese brauchen und wie Sie deren Richtigkeit sicherstellen.

Dieser Leitfaden behandelt acht Branchen anhand praktischer Beispiele und der Anforderungen, die ihre Anwendungen unterscheiden.

Schnellübersicht: Digital Signage nach Branche

BrancheEinsatzortNutzen für die Betrachter
EinzelhandelSchaufenster, Produktbereiche, KassenzonenEin Angebot wahrnehmen oder ein Produkt verstehen
Restaurants und CafésBestelltheken, Warte- und AbholbereicheAngebote vergleichen, Preise prüfen und Abholhinweise befolgen
Hotels und VeranstaltungsstättenEmpfang, Flure vor Tagungsräumen, VeranstaltungsbereicheEinrichtungen finden und die richtige Veranstaltung erreichen
GesundheitswesenEingänge, Anmeldungen, WartebereicheAbteilungen finden und den nächsten Schritt verstehen
BildungswesenCampuseingänge, Bibliotheken, StudierendenzentrenRelevante Veranstaltungen und Änderungen bei Serviceangeboten entdecken
UnternehmensbürosEmpfang, Personaleingänge, GemeinschaftsbereicheArbeitsplatzinformationen erhalten, die an diesem Ort relevant sind
VerkehrBahnhöfe, Terminals, EinstiegsbereicheAbfahrten prüfen und auf Betriebsänderungen reagieren
Fertigung und LagerlogistikPersonalbereiche, Produktionszonen, VersandstellenArbeitsbezogene Änderungen und den Betriebsstatus verstehen

Weitere Nutzer sind Banken, Behörden, Museen, Fitnessstudios und Freizeiteinrichtungen. Viele der genannten Anwendungen kommen auch dort vor, wobei Zielgruppen und Betriebsanforderungen variieren.

Für jede geplante Installation:

  1. Klären Sie, welche Frage die Zielgruppe hat.
  2. Platzieren Sie die Information dort, wo sie diese Frage beantworten kann.
  3. Legen Sie fest, wer für die Aktualität verantwortlich ist.
  4. Wählen Sie Hardware und Software passend zur Aufgabe.

1. Einzelhandel: Die Botschaft auf die Kaufentscheidung abstimmen

Einzelhändler nutzen Digital Signage für Schaufensterwerbung, Produkterklärungen und Angebote im Geschäft.

Der Standort bestimmt, was der Inhalt leisten soll. Ein Schaufensterdisplay spricht Menschen an, die sich möglicherweise noch nicht für einen Besuch entschieden haben. Ein Bildschirm in Produktnähe kann Kunden helfen, die bereits Angebote vergleichen.

Ein Möbelgeschäft könnte beispielsweise im Schaufenster eine Kollektion vorstellen und im Innenbereich Stoffvarianten erklären oder eine Verstellfunktion vorführen. Diese Botschaften richten sich an unterschiedliche Phasen der Kaufentscheidung und sollten entsprechend geplant werden.

Forschung spricht dafür, Digital Signage im Einzelhandel zu testen, statt eine garantierte Rendite anzunehmen. Eine Studie im Journal of Marketing untersuchte 237 Werbekampagnen in zehn Filialen eines Einzelhändlers. Sie stellte positive Effekte auf den Kauf beworbener Produkte fest, deren Ausmaß vom Produkt und den Kampagnenbedingungen abhing. Stärkere Effekte zeigten sich zudem bei geringerer Entfernung zum beworbenen Produkt. Werbung im Geschäft mit Digital Signage

Für die Praxis bedeutet das, Platzierung und Produktbezug gemeinsam zu betrachten.

Für ein Schaufenster kommt ein High-Brightness-Schaufensterdisplay infrage, dessen Wirkung von außen durch die tatsächliche Verglasung und unter den erwarteten Tageslichtbedingungen geprüft werden sollte.

Soll ein Artikel beworben werden, bewerten Sie dessen Entwicklung unter Berücksichtigung von Verfügbarkeit, Preisen und anderen Aktionen. Die Installation eines Bildschirms allein belegt nicht, dass er eine Umsatzänderung verursacht hat.

2. Restaurants und Cafés: Bestellinformationen verfügbar halten

Restaurants nutzen Digital Signage für Speisekarten, den Wechsel vom Frühstücks- zum Mittagsangebot, hervorgehobene Gerichte und die Bestellabholung.

Eine digitale Menütafel soll Kunden vor allem bei der Auswahl helfen. Namen, Preise und wesentliche Optionen müssen während der Entscheidung zugänglich bleiben. Eine Werbesequenz sollte benötigte Bestellinformationen nicht immer wieder ausblenden.

Entwickeln Sie das Layout anhand der tatsächlichen Speisekarte. Prüfen Sie es vom Ende der Warteschlange und aus anderen realistischen Blickpositionen. Ist es schwer lesbar, überdenken Sie Informationsdichte und Schriftgröße, bevor Sie einen weiteren Bildschirm als Lösung ansehen.

Ein wandmontiertes Digital-Signage-Display kann für eine fest installierte Menüanzeige an der Theke geeignet sein. Dabei sind drei Anwendungen zu unterscheiden:

  • Digitale Menütafeln zeigen das Angebot und die Preise.
  • Abholanzeigen vermitteln den wechselnden Bestellstatus.
  • Selbstbestellterminals ermöglichen es Kunden, Bestellungen aufzugeben.

Die beiden letztgenannten Anwendungen benötigen geeignete Software und Anbindungen an den Bestellprozess. Die Displayhardware allein stellt diese Funktionen nicht bereit.

Bitten Sie für einen Menütafeltest eine mit der Karte nicht vertraute Person, ein Gericht, dessen Preis und die verfügbaren Optionen zu finden. So prüfen Sie, ob der Inhalt die Bestellung unterstützt und nicht nur ansprechend aussieht.

Der Weg durch ein Restaurant verbindet Eingangsangebote, Speisekarten an der Theke und die Abholung mit drei unterschiedlichen Aktualisierungsanforderungen.

3. Hotels und Veranstaltungsstätten: Wegweisung und Veranstaltungen abstimmen

Hotels und Veranstaltungsstätten nutzen Bildschirme für Tagungspläne, Raumhinweise, Informationen zu Einrichtungen und Gästemitteilungen.

Die besondere Herausforderung besteht darin, Informationen mit einem wechselnden Zeitplan abzugleichen. Ein Raum kann im Tagesverlauf verschiedene Veranstaltungen beherbergen; eine kurzfristige Raumänderung kann Anzeigen am Empfang, im Flur und am Eingang betreffen.

Orientieren Sie die Informationen am Weg des Besuchers. Am Empfang muss er Veranstaltung und Ziel erkennen. An einer Abzweigung benötigt er die nächste Richtung, am Raum die Bestätigung, richtig angekommen zu sein.

Ein freistehendes Display kann einen Informationspunkt schaffen, wenn keine geeignete Wandfläche vorhanden ist. Berücksichtigen Sie bei der Platzierung die Stellfläche und den Platz für Personen, die zum Lesen stehen bleiben.

Legen Sie vor der Installation fest, wer Veranstaltungsnamen, Zeiten und Raumzuweisungen pflegt. Diese Angaben müssen mit Buchungsinformationen und Personalanweisungen übereinstimmen.

Ein praktischer Abnahmetest besteht darin, einen Raum zu ändern und anschließend den Besucherweg abzugehen. Prüfen Sie, ob alle betroffenen Anzeigen korrekt aktualisiert wurden und der alte Richtungshinweis verschwunden ist.

4. Gesundheitswesen: Den nächsten Schritt verständlich machen

Krankenhäuser und Kliniken nutzen Digital Signage für Abteilungswegweiser, Anmeldehinweise, Informationen im Wartebereich und Gesundheitsaufklärung.

Diese Aufgaben erfordern eine unterschiedliche Aufbereitung. Wer eine Ambulanz sucht, braucht ein klares Ziel und eine Richtung. Ein sitzender Patient hat möglicherweise Zeit für Informationsmaterial. Wesentliche Wegweiser sollten nicht in einer langen Folge von Aufklärungsinhalten untergehen.

Die NHS-Leitlinien für Innenbeschilderung empfehlen klare, einfache Kommunikation und die Berücksichtigung der Barrierefreiheit, etwa bei Schriftgröße, Kontrast und Symbolen. Sie beziehen sich nicht speziell auf digitale Displays, liefern aber relevante Grundsätze für die Inhaltsprüfung. NHS-Leitlinien für Innenbeschilderung

Verwenden Sie Abteilungsnamen, die mit Terminunterlagen und Beschilderung am Ziel übereinstimmen. Prüfen Sie die Lesbarkeit aus sitzender und stehender Position.

Ein reales Beispiel für die Hardwarelieferung in diesem Bereich ist das YJCEN-Projekt zur Lieferung von 150 Displays für Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitswesens in Saudi-Arabien. YJCEN lieferte einem Systemintegrator freistehende 55-Zoll-Displays mit Infrarot-Touch und Windows für den Innenbereich. Der bestätigte Lieferumfang umfasste die Hardwareplattform; Softwareinstallation und Anwendungskonfiguration gehörten zu den anschließenden Arbeiten des Integrators.

Ein schwarzes, hochkant aufgestelltes Standdisplay zeigt eine Windows-Oberfläche in einem Innenarbeitsbereich. Unter dem Foto stehen Angaben zum Projekt für das öffentliche Gesundheitswesen in Saudi-Arabien.
Ein reales YJCEN-Projekt. © YJCEN. Alle Rechte vorbehalten.

Diese Unterscheidung ist bei der Planung einer Installation im Gesundheitswesen wichtig. Eine Touch-Funktion stellt allein noch keine Terminanmeldung, Wegführung oder Warteschlangenverwaltung bereit.

Legen Sie für Aufrufnummern oder geschätzte Wartezeiten die Informationsquelle, den Übertragungsweg und die Anzeige bei fehlenden aktuellen Daten fest.

Lassen Sie zur Prüfung der Wegführung eine ortsunkundige Person den Hinweisen folgen. Stellen, an denen sie zögert, können Probleme aufzeigen, die ortskundige Mitarbeiter übersehen.

5. Bildungswesen: Relevanz und Ablaufdaten steuern

Schulen und Hochschulen nutzen Digital Signage für Veranstaltungen, Campusmitteilungen, geänderte Servicezeiten und Gebäudeinformationen.

Wenn viele Abteilungen Inhalte einreichen, muss entschieden werden, welche Zielgruppe was sehen soll. Eine technisch unbegrenzte Wiedergabeliste kann praktisch unlesbar werden, wenn Studierende nur kurz am Bildschirm vorbeigehen.

Trennen Sie campusweite und lokale Mitteilungen. In der Bibliothek können geänderte Öffnungszeiten im Vordergrund stehen, im Studierendenzentrum Veranstaltungen und Dienstleistungen für dessen Besucher.

Die Richtlinien der Utah Valley University verdeutlichen die Bedeutung von Ablaufdaten: Campusweite Inhalte laufen nach 14 Tagen ab, und Herausgeber müssen entsprechende Start- und Enddaten festlegen. Das ist eine Hochschulregelung, kein allgemeiner Branchenstandard. Inhaltsrichtlinien der Utah Valley University

Weisen Sie jeder Mitteilung einen Verantwortlichen, eine Zielgruppe und ein Enddatum zu. Prüfen Sie, ob die Information noch nützlich ist, nicht nur, ob der Bildschirm funktioniert.

Legen Sie für dringende Meldungen fest, wie sie innerhalb der übergreifenden Kommunikationsabläufe der Einrichtung Vorrang erhalten. Reguläre Veranstaltungsplanung und dringende Kommunikation sind unterschiedliche Veröffentlichungsaufgaben.

6. Unternehmensbüros: Geeignete Informationen für Gemeinschaftsbereiche auswählen

Digital Signage in Unternehmen unterstützt Mitarbeiterhinweise, Besucherinformationen und ausgewählte Dashboards. AVIXA nennt diese als Anwendungen am Arbeitsplatz. Digital-Signage-Überblick von AVIXA

Der Nutzen hängt von Zielgruppe und Standort ab.

Eine vorübergehende Eingangssperrung ist in der Nähe des Zugangs relevant. Auf eine Mitarbeiterveranstaltung kann im Pausenbereich hingewiesen werden. Eine ausführliche Richtlinie benötigt einen Kanal, über den Mitarbeiter das vollständige Dokument lesen und später erneut aufrufen können.

Unterscheiden Sie außerdem öffentliche Informationen von internen Inhalten. Ein Besucherbildschirm sollte nicht automatisch dieselbe Wiedergabeliste wie ein Mitarbeiterdashboard verwenden.

Nennen Sie bei Kennzahlen das zuständige Team und den Berichtszeitraum. Erklären Sie die Bedeutung und gegebenenfalls erwartete Maßnahmen. Eine Zahl ohne Kontext kann mehr Fragen aufwerfen als beantworten.

Prüfen Sie bei der Mitarbeiterkommunikation neben der Wiedergabe auch das Verständnis. Fragen Sie, ob die Zielgruppe die Mitteilung gesehen hat und wusste, was damit zu tun ist.

7. Verkehr: Aktuelle Informationen mit geeigneter Hardware verbinden

Bahnhöfe, Flughäfen und Busanlagen nutzen Displays für Abfahrten, Ziele, Einstiegsorte und Betriebsänderungen.

Diese Informationen können eine unmittelbare Entscheidung beeinflussen. Reisende müssen daher sowohl den Inhalt verstehen als auch erkennen, ob er den aktuellen Betrieb widerspiegelt.

Ein Fahrplan und eine Echtzeit-Ankunftsprognose sind unterschiedliche Informationsangebote. Sie können auf dem Bildschirm ähnlich aussehen, doch die Prognose erfordert aktuelle Daten und einen Umgang mit ausbleibenden Aktualisierungen.

GTFS Realtime ist ein Beispiel für die Infrastruktur zum Austausch von Verkehrsinformationen. Die Spezifikation umfasst Fahrtaktualisierungen, Fahrzeugpositionen und Betriebsmeldungen. Dafür ist eine geeignete Systemanbindung erforderlich; es handelt sich nicht um eine automatisch vorhandene Displayfunktion. GTFS-Realtime-Referenz

Neben der Datengenauigkeit zählt die Eignung der Hardware. Prüfen Sie an einem staubigen Bahnsteig oder einem teilweise überdachten, Regen ausgesetzten Standort die Gehäuseschutzart, beispielsweise IP65, wenn die Bedingungen dieses Schutzniveau erfordern. Kontrollieren Sie getrennt davon den Betriebstemperaturbereich und die Eignung für Temperaturschwankungen und Kondensation. Eine IP-Schutzart weist diese Eigenschaften nicht nach. IEC 60529: Gehäuseschutzarten

Definieren Sie für das Informationssystem, was bei verzögerten oder nicht verfügbaren Echtzeitdaten angezeigt werden soll. Eine alte Prognose darf nicht als aktuell erscheinen.

Testen Sie die gesamte Installation mit realistischen Abfahrtslisten, Betrachtungsabständen und Betriebsänderungen. Beziehen Sie einen Datenausfall ein: Der Normalbetrieb allein zeigt nicht, wie das System mit Unsicherheit umgeht.

8. Fertigung und Lagerlogistik: Betriebsinformationen handlungsorientiert darstellen

Fabriken und Lager nutzen Digital Signage für Schichtmitteilungen, Produktionsfortschritt, Versandaktualisierungen und Arbeitsanweisungen.

Beginnen Sie mit einer konkreten Aufgabe. „Produktionsinformationen anzeigen“ lässt Zielgruppe und Zweck offen. „Dem Verpackungsteam zeigen, welche Aufträge versandbereit sind“ gibt der Installation eine definierte Rolle.

Nennen Sie bei Betriebsinformationen den Auftrag oder Bereich, den Aktualisierungszeitpunkt und die erwartete Handlung. Vermeiden Sie es, den Bildschirm mit sämtlichen verfügbaren Kennzahlen eines Unternehmenssystems zu füllen.

Eine manuell gepflegte Infotafel und ein Echtzeit-Produktionsdashboard können ähnliche Bildschirme verwenden, unterscheiden sich aber in der Umsetzung. Echtzeitinformationen erfordern möglicherweise Anbindungen an Fertigungs-, Lager- oder Unternehmenssoftware sowie einheitliche Definitionen des angezeigten Status.

Bewerten Sie die Umgebung gesondert. Büros, Produktionsflächen und Ladebereiche können sich hinsichtlich Staub, Temperatur, Reinigungseinflüssen und Montagebedingungen unterscheiden.

Verfolgen Sie in einem ersten Test eine tatsächliche Aktualisierung von der Quelle bis zum Team. Prüfen Sie, ob Mitarbeiter die Änderung erkennen und danach handeln können. Ein technisch erfolgreich aktualisiertes Dashboard ist nur ein Teil dieses Tests.

Zwei Inhaltsbeispiele stellen Veranstaltungswerbung einer Wegweisung mit Uhrzeit, Raum 204, Etage 2 und einem Pfeil nach rechts zu den Aufzügen gegenüber.

Woran Sie erkennen, ob der Bildschirm das Problem löst

Eine sinnvolle Bewertung muss zur Anwendung passen. Die folgenden Punkte sind Prüfvorschläge, keine zugesicherten Ergebnisse oder formellen Branchenstandards.

AnwendungPraktische PrüffrageWas der Test allein nicht belegen kann
EinzelhandelswerbungErkennen Kunden das Angebot, und ändern sich vergleichbare Verkaufsergebnisse?Dass die Anzeige eine Änderung verursacht hat, ohne Preis, Bestand und andere Aktivitäten einzubeziehen
RestaurantspeisekarteFindet ein mit der Karte nicht vertrauter Kunde ein Gericht und dessen Preis?Dass Bestellwert oder Bediengeschwindigkeit automatisch steigen
Wegweisung im HotelErreicht ein Besucher nach einer Planänderung den richtigen Raum?Dass sämtliche Gästewege abgedeckt sind
Wegführung im GesundheitswesenKann ein ortsunkundiger Besucher der angezeigten Route folgen?Dass alle Anforderungen an Barrierefreiheit erfüllt sind
CampusmitteilungenSind Mitteilungen relevant und aktuell, und werden sie nach Ablauf entfernt?Dass alle Studierenden sie gesehen haben
MitarbeiterkommunikationKann die Zielgruppe die erforderliche Handlung erklären?Dass Wiedergabeprotokolle das Verständnis belegen
FahrgastinformationWird eine Betriebsänderung korrekt angezeigt und mit fehlenden Daten verständlich umgegangen?Dass jede angebundene Quelle zuverlässig ist oder die Hardware für jeden Standort geeignet ist
Produktion oder VersandErkennt das Team die Änderung und den nächsten Handlungsschritt?Dass der Bildschirm den zugrunde liegenden Betriebsprozess verbessert hat

Bei der Projektbewertung empfehlen wir diese Unterscheidung: Erfolgreiche Wiedergabe zeigt, dass Inhalte einen Bildschirm erreicht haben; eine nützliche Installation hilft der Zielgruppe, ihre Aufgabe zu erledigen.

Benötigt Ihr Betrieb Digital Signage?

Digital Signage ist prüfenswert, wenn Menschen an einem bestimmten Ort Informationen benötigen und diese von Aktualisierungen, Zeitplanung oder mehreren Ansichten profitieren.

Ändert sich die Botschaft selten, ist der Bildschirm schlecht einsehbar oder pflegt niemand den Inhalt, lässt sich die Anschaffung möglicherweise schwer begründen. Ein gut platziertes statisches Schild kann den Bedarf bereits decken.

Erstellen Sie vor dem Produktvergleich ein Briefing mit Antworten auf folgende Fragen:

  1. Wer nutzt die Information?
  2. Was sollen die Personen verstehen oder tun?
  3. Wo sehen sie die Information und unter welchen Umgebungsbedingungen?
  4. Welche Informationen müssen sichtbar bleiben?
  5. Wer aktualisiert sie, und wird dafür ein weiteres System benötigt?
  6. Welches Ergebnis würde den Nutzen der Installation belegen?

Zum Beispiel:

Besucher am Empfang benötigen die Namen, Zeiten und Räume der heutigen Veranstaltungen. Die Angaben müssen dem Buchungsplan entsprechen, und das Empfangspersonal braucht einen Prozess zur Korrektur kurzfristiger Änderungen.

Dieses Briefing gibt dem Anbieter ein klar definiertes Problem vor.

Sobald die Anwendung feststeht, vergleichen Sie Bauformen und Betriebsanforderungen. Unser Leitfaden zu den Arten von Digital Signage erklärt das Zusammenspiel von Zweck, Umgebung, Interaktion und Geräteformat.

Testen Sie zunächst eine Anwendung mit echten Inhalten, der vorgesehenen Zielgruppe und dem tatsächlichen Aktualisierungsprozess. Entscheiden Sie anhand der Ergebnisse, ob Sie das Konzept anpassen, erweitern oder eine einfachere Lösung beibehalten.