Zu den gängigen Arten von Digital Signage gehören Werbedisplays, digitale Menütafeln, Informationsdisplays und digitale Wegeleitsysteme. Diese Bezeichnungen beschreiben den Einsatzzweck.
Andere geläufige Begriffe wie interaktive Displays, Outdoor-Displays, Schaufensterdisplays und Videowände beschreiben dagegen die Bedienung, die Einsatzumgebung oder die Anordnung der Bildschirme.
Diese Kategorien überschneiden sich. Eine digitale Menütafel im Restaurant kann zugleich ein wandmontiertes LCD-Display für den Innenbereich sein.
Beginnen Sie beim Einsatzzweck, um die Möglichkeiten einzuordnen. Berücksichtigen Sie anschließend Zielgruppe, Umgebung und Bauform.
Schnellüberblick: Die wichtigsten Arten von Digital Signage
| Art nach Einsatzzweck | Was sie den Betrachtern ermöglicht | Typisches Beispiel | Zentrale Frage bei der Auswahl |
|---|---|---|---|
| Werbe- und Aktionsdisplays | Ein Produkt, eine Dienstleistung oder ein Angebot wahrnehmen | Eine Aktion im Schaufenster | Ist die Hauptbotschaft vom vorgesehenen Betrachtungsstandort aus verständlich? |
| Digitale Menütafeln | Angebote und Preise vor der Bestellung vergleichen | Menüanzeigen über einer Restauranttheke | Können Gäste die Auswahl lesen, ohne auf die erneute Anzeige wichtiger Informationen warten zu müssen? |
| Informationsdisplays | Aktuelle, relevante Informationen abrufen | Ankündigungen, Warteschlangenanzeigen oder Mitarbeiterinformationen | Wie bleiben die Informationen korrekt und aktuell? |
| Digitale Wegeleitsysteme und Gebäudeverzeichnisse | Ein Ziel finden oder die nächste Richtung bestimmen | Gebäudeverzeichnisse und Richtungsanzeigen | Braucht der Betrachter eine klare Richtungsangabe oder ein durchsuchbares Verzeichnis? |
Dies sind breit gefasste, praxisorientierte Kategorien und keine verbindliche Branchenklassifikation. Eine Installation kann mehrere Zwecke erfüllen.
So grenzen Sie Ihre Auswahl ein:
- Aufgabe festlegen: Was soll die Zielgruppe verstehen oder tun?
- Interaktionsbedarf klären: Werden die Menschen den Bildschirm nur lesen oder auch eine Auswahl treffen?
- Umgebung bestimmen: Steht das Display innen, zeigt es durch ein Fenster nach außen oder ist es Witterung ausgesetzt?
- Bauform wählen: Wie passt das Gerät zum verfügbaren Platz und zur Betrachtungsposition?
Warum ein Display mehreren Kategorien angehören kann
Stellen Sie sich einen Bildschirm über der Bedientheke eines Restaurants vor.
Die Bezeichnung digitale Menütafel beschreibt seinen Zweck. Innenbereich beschreibt die Umgebung. Wandmontiert bezeichnet die Installation, während LCD die Displaytechnologie angibt.
Diese Angaben ergänzen sich:
Eine wandmontierte digitale LCD-Menütafel für den Innenbereich.
Diese Unterscheidung erleichtert sinnvolle Produktvergleiche. „Menütafel“ und „wandmontiertes Display“ sind keine konkurrierenden Alternativen: Eine Menütafel kann auf einem wandmontierten Display dargestellt werden.
Darum ist ein Produktname auch keine vollständige Spezifikation. Zwei Unternehmen, die einen „digitalen Werbebildschirm“ suchen, können ganz unterschiedliche Geräte benötigen, wenn das eine Display in einem schattigen Empfangsbereich steht und das andere auf ein sonniges Schaufenster ausgerichtet ist.

LCD und Direct-View-LED: Der technische Unterschied
LCD und Direct-View-LED bezeichnen Displaytechnologien, keine Inhalts- oder Montagekategorien.
Bei einem LCD steuert eine Flüssigkristallschicht das Licht der Hintergrundbeleuchtung. Kommerzielle LCDs verwenden häufig eine LED-Hintergrundbeleuchtung, sind deshalb aber keine Direct-View-LED-Displays.
Bei Direct-View-LED erzeugen die LEDs selbst das sichtbare Bild. Samsung erläutert den Unterschied in seinem Leitfaden zur Direct-View-LED-Technologie.
| Merkmal | LCD | Direct-View-LED |
|---|---|---|
| Aufbau | Einzelne Panels, separat oder kombiniert eingesetzt | Module oder Cabinets, die zu einer Anzeigefläche zusammengesetzt werden |
| Größere Anzeigeflächen | Mehrere Panels bilden ein sichtbares Raster aus Displayrahmen | Der modulare Aufbau vermeidet das für LCD-Panels typische Rahmenraster |
| Details aus der vorgesehenen Betrachtungsentfernung | Abhängig von Panelauflösung, Bildgröße und Größe der dargestellten Inhalte | Abhängig von Pixelabstand, Gesamtauflösung und Größe der dargestellten Inhalte |
Keine der beiden Technologien sollte allein deshalb gewählt werden, weil ein Projekt als „Indoor“ oder „Outdoor“ bezeichnet wird. Das konkrete Gerät muss zu den Betriebsbedingungen passen.
Der weitere Leitfaden konzentriert sich auf LCD-Digital-Signage: Einsatzzwecke, Konfigurationsmöglichkeiten und Bauformen.
Vier gängige Arten von Digital Signage nach Einsatzzweck
1. Werbe- und Aktionsdisplays
Werbedisplays präsentieren Produkte, Dienstleistungen, Angebote oder Markenbotschaften. Ihre unmittelbare Aufgabe ist es, Aufmerksamkeit zu gewinnen und die Hauptbotschaft verständlich zu vermitteln.
Die Betrachter gehen möglicherweise nur vorbei, statt zum Lesen stehen zu bleiben. Legen Sie vor der Displayauswahl fest, was zuerst auffallen soll und wo sich die Betrachter befinden.
Eine Aktion neben einer Kasse im Innenraum und dieselbe Aktion zur Straße hin stellen unterschiedliche Anforderungen an die Sichtbarkeit. Ein größerer Bildschirm behebt nicht zwangsläufig zu kleine Schrift, ein überladenes Layout oder einen ungünstigen Standort.
Dieser Einsatzzweck passt, wenn: vor allem auf ein Angebot, ein Produkt oder eine Dienstleistung aufmerksam gemacht werden soll.
2. Digitale Menütafeln
Digitale Menütafeln helfen Gästen, Angebote zu vergleichen, Preise zu erkennen und ihre Bestellung auszuwählen.
Dafür lassen sich ein oder mehrere Bildschirme einsetzen. Entscheidend ist, wie viele Informationen vom Bestellbereich aus dauerhaft sichtbar sein müssen. Verschwinden wichtige Menükategorien durch wechselnde Inhalte wiederholt, müssen Gäste möglicherweise warten, bevor sie sich entscheiden können.
Die Lesbarkeit hängt von den dargestellten Informationen ab, nicht nur von der Bildschirmdiagonale. AVIXAs Hinweise zur Displaydimensionierung berücksichtigen die aktive Bildfläche, die Größe einzelner Informationselemente und den Betrachtungsbereich. Das ist eine hilfreiche Grundlage, um ein konkretes Menülayout aus der vorgesehenen Entfernung zu beurteilen. Siehe AVIXAs Erläuterung zur Bildgröße.
Eine digitale Menütafel unterscheidet sich außerdem von einem Selbstbestellterminal. Die Menütafel zeigt die Auswahl; ein Terminal muss den Bestellprozess und die erforderlichen Systemanbindungen unterstützen.
Dieser Einsatzzweck passt, wenn: Gäste vor der Bestellung klare, gut zugängliche Menüinformationen benötigen.
3. Informationsdisplays
Informationsdisplays zeigen Ankündigungen, Zeitpläne, den Fortschritt von Warteschlangen, Serviceänderungen oder Mitarbeiterinformationen.
Hier kann der Aktualisierungsprozess ebenso wichtig sein wie das Display selbst. Klären Sie, woher die Informationen stammen, wer sie pflegt und wie schnell Änderungen sichtbar werden müssen.
Eine manuell aktualisierte Infotafel und ein Dashboard mit Live-Betriebsdaten können ähnliche Hardware nutzen, haben aber unterschiedliche Software- und Datenanforderungen. Der Kauf eines Displays stellt nicht automatisch eine Verbindung zu Terminplanungs-, Warteschlangen- oder betrieblichen Informationssystemen her.
Dieser Einsatzzweck passt, wenn: Menschen Informationen benötigen, um eine Situation einzuschätzen oder ihren nächsten Schritt zu planen.
4. Digitale Wegeleitsysteme und Gebäudeverzeichnisse
Digitale Wegeleitsysteme helfen Menschen, ein Ziel zu finden oder die richtige Richtung einzuschlagen.
Eine einfache Richtungsanzeige muss möglicherweise nur einen klaren Hinweis zeigen. Bei einem Verzeichnis mit vielen Zielen können Suche, Filter oder eine Karte hilfreich sein.
Die Platzierung sollte sich am Weg der Besucher orientieren. Ein Display ist dort am nützlichsten, wo jemand eine Richtungsentscheidung treffen muss, und nicht einfach an einer gerade freien Wand.
Mehr Inhalt hilft nicht immer mehr. Wer wissen möchte, welchen Gang er nehmen soll, profitiert möglicherweise stärker von einer eindeutigen Richtungsangabe als von einem detaillierten Plan des gesamten Gebäudes.
Dieser Einsatzzweck passt, wenn: die Zielgruppe Unterstützung bei der Orientierung in einem Gebäude oder auf einem Gelände benötigt.
Interaktiv oder nicht interaktiv?
Interaktion ist eine separate Entscheidung und kann jeden der genannten Einsatzzwecke ergänzen.
Nicht interaktive Digital Signage stellt Informationen zum Lesen bereit. Sie eignet sich, wenn alle Betrachter dieselbe Botschaft benötigen, etwa ein Menü, eine Ankündigung oder eine Aktion.
Interaktive Digital Signage ermöglicht Suchen, Auswählen oder Erkunden. Ein Verzeichnis lässt sich durchsuchen; eine Produktanzeige kann den Vergleich verschiedener Optionen ermöglichen.
Wählen Sie Interaktion, wenn die Aufgabe sie erfordert. Ein Touchscreen benötigt eine geeignete Anwendung, erreichbare Bedienelemente und genügend Platz zum Stehenbleiben und Bedienen.
Touch-Hardware allein ermöglicht weder Bestellungen noch Zahlungen, Buchungen oder Bestandsabfragen. Diese Funktionen hängen von der Software und den angebundenen Systemen ab.
Eine hilfreiche Frage lautet:
Soll die Zielgruppe dieselbe Botschaft erhalten, oder muss jede Person eigene Informationen auswählen können?
Die Antwort ist hilfreicher, als Touch-Bedienung nur deshalb hinzuzufügen, weil sie verfügbar ist.
Innenbereich, Schaufenster oder Außenbereich?
Als Nächstes ist zwischen dem Standort des Geräts und der Betrachtungsumgebung des Publikums zu unterscheiden.
Digital Signage im Innenbereich
Displays im Innenbereich arbeiten innerhalb eines Gebäudes, doch die Bedingungen unterscheiden sich. Für einen schattigen Flur, einen hellen Eingang und einen Standort neben einem sonnigen Fenster sollte nicht automatisch dieselbe Spezifikation gelten.
Prüfen Sie die tatsächliche Beleuchtung, Reflexionen, Betriebszeiten und Montageanforderungen.
Digital Signage im Schaufenster
Ein nach außen gerichtetes Schaufensterdisplay wird üblicherweise im Geschäft installiert, aber von außen betrachtet.
Das Publikum sieht es durch Glas, oft zusammen mit Spiegelungen von Gebäuden, Verkehr und Himmel. Die Auswahl muss deshalb Tageslicht, Reflexionen und Erwärmung durch Sonneneinstrahlung berücksichtigen.
NIST untersucht bei der Tageslichtlesbarkeit Displayreflexionen und den Kontrast bei Umgebungslicht. Die Forschung stützt die Beurteilung unter relevanten Lichtbedingungen, statt sich ausschließlich auf Angaben aus kontrollierten Umgebungen zu verlassen. Siehe die NIST-Studie zur Tageslichtlesbarkeit von Displays.
Schaufensterinstallationen können hängende oder bodenstehende Geräte verwenden. Montageart und Helligkeitsanforderung sind getrennte Entscheidungen. Unser Leitfaden zur Helligkeit von Schaufensterdisplays behandelt beide Aspekte, einschließlich YJCEN-Konfigurationen mit 3.000 Nits typischer Helligkeit.
Digital Signage im Außenbereich
Geräte im Außenbereich müssen zur erwarteten Witterung und zu den Betriebsbedingungen passen.
Helligkeit ist nur ein Teil der Bewertung. Käufer sollten auch Gehäuseschutz, Betriebsgrenzen, Montageanforderungen und Wartungszugang prüfen.
IEC 60529 klassifiziert den Schutz elektrischer Gehäuse mithilfe des IP-Codes. Eine passende IP-Schutzart ist ein Teil der Bewertung von Outdoor-Geräten und ersetzt nicht die Prüfung der gesamten Installation. Siehe IEC 60529.
Ein helles Indoor-Display ist nicht automatisch ein Outdoor-Display. Umgekehrt beseitigt die Aufstellung im Innenraum nicht die Herausforderungen eines sonnigen Schaufensters.

Sechs gängige LCD-Display-Bauformen
Sind Aufgabe und Umgebung klar, vergleichen Sie die physische Ausführung. Diese Bauformen beschreiben Montage, Mobilität, Form oder Bildschirmanordnung.
| Bauform | Wann sie infrage kommt | Wichtige Einschränkung oder Prüfung |
|---|---|---|
| Wandmontiert | Eine feste Wandposition bietet freie Sicht, und die Bodenfläche soll frei bleiben | Geeignete Tragstruktur, Kabelführung und Wartungszugang |
| Bodenstehend | Das Display benötigt einen eigenständigen Standort abseits einer Wand | Stellfläche des Sockels, Standsicherheit und Personenverkehr |
| Hängendes Schaufensterdisplay | Eine Botschaft im Schaufenster soll nach außen zeigen, während darunter Platz bleibt | Tragfähigkeit oberhalb des Displays, Betrachtungshöhe und Sonneneinstrahlung |
| Tragbar | Ein Standortwechsel gehört zum normalen Betrieb | Handhabung, Stromversorgung und Lagerung |
| Display im Streifenformat | Platzangebot oder Inhalt erfordern eine lange, schmale Bildfläche | Tatsächliche Anzeigemaße und Lesbarkeit |
| LCD-Videowand | Mehrere Panels sollen eine größere, abgestimmte Anzeige bilden | Displayrahmen, Inhaltslayout und Systemsteuerung |

Wandmontierte Displays
Ein wandmontiertes Digital-Signage-Display bietet einen festen Bildschirmstandort, ohne Bodenfläche zu beanspruchen. Es eignet sich, wenn eine Wand den richtigen Blickwinkel ermöglicht und die Anzeige nicht regelmäßig versetzt werden muss.
Prüfen Sie vor der Standortfestlegung, ob Wand und Befestigung geeignet sind und das Gerät für Wartungsarbeiten zugänglich bleibt.
Bodenstehende Displays
Ein bodenstehendes Display bietet mehr Freiheit bei der Positionierung unabhängig von den Wänden.
Die gesamte Stellfläche zählt: Berücksichtigen Sie Sockel, benachbarte Türen und Laufwege. Ein freistehendes Gerät ist nicht zwangsläufig für häufige Standortwechsel ausgelegt.
Hängende Schaufensterdisplays
Ein hängendes Schaufensterdisplay mit hoher Helligkeit wird über eine oberhalb liegende Tragstruktur im Fensterbereich angebracht.
Es kann Bodenfläche freihalten, doch Tragstruktur, Aufhängung und Wartungszugang müssen geeignet sein. Prüfen Sie den Standort von außen auf Hindernisse und Reflexionen.
Tragbare Displays
Ein tragbares Digital-Signage-Display ist für Anwendungen gedacht, bei denen ein Standortwechsel praktisch erforderlich ist.
Berücksichtigen Sie, wer es bewegt, welchen Weg es zurücklegt und wie es mit Strom versorgt wird. „Tragbar“ bedeutet nicht automatisch akkubetrieben oder für den Außenbereich geeignet.
Displays im Streifenformat
Ein LCD-Display im Streifenformat bietet eine lange, schmale Bildfläche für Räume oder Inhaltslayouts, die von dieser Form profitieren.
Gestalten Sie Inhalte für die tatsächlichen Anzeigemaße. Wird ein herkömmliches Plakat auf einen schmalen Streifen verkleinert, kann die Schrift schwer lesbar werden.
LCD-Videowände
Eine LCD-Videowand kombiniert mehrere Panels zu einer größeren Anzeigefläche.
Legen Sie fest, ob ein Bild über alle Panels oder mehrere Inhaltsbereiche benötigt werden. Berücksichtigen Sie die Panelrahmen, besonders dort, wo Text oder wichtige Bilddetails eine Fuge überqueren.
Mehrere benachbarte Bildschirme mit unabhängigen Botschaften benötigen nicht zwangsläufig dieselbe Steuerung wie eine abgestimmte Videowand.
Wann ist ein doppelseitiges Display sinnvoll?
Ein doppelseitiges Display ist sinnvoll, wenn es in zwei Richtungen relevante Zielgruppen gibt.
Ein Geschäft möchte beispielsweise Passanten draußen und Kunden drinnen ansprechen. Diese Zielgruppen benötigen möglicherweise unterschiedliche Botschaften, Helligkeiten oder Inhaltszeitpläne.
Definieren Sie die Anforderungen für jede Seite separat. Zwei Anzeigeseiten bedeuten nicht automatisch identische Spezifikationen oder unabhängig abspielbare Inhalte. Bestätigen Sie diese Eigenschaften für die gewählte Konfiguration.
Alles zusammenführen: Ein Schaufensterbeispiel
Angenommen, ein Händler möchte Passanten auf eine Aktion aufmerksam machen.
Zweck: Es handelt sich um Werbedisplays. Das wichtigste Angebot muss von der Straße aus verständlich sein.
Interaktion: Die Menschen betrachten das Display durch Glas, statt es zu bedienen. Diese Anforderung sieht daher keine Touch-Interaktion durch Kunden vor.
Umgebung: Das Gerät steht innen, das Publikum draußen. Diese Schaufensterinstallation erfordert eine Beurteilung von Tageslicht, Reflexionen und Wärme.
Bauform: Ein hängendes Display kommt infrage, wenn oben eine geeignete Tragstruktur vorhanden ist und die Bodenfläche frei bleiben soll. Bei nutzbarer Bodenfläche im Schaufenster ist eine bodenstehende Ausführung eine weitere Möglichkeit.
Anzeigeseiten: Sollen auch Kunden im Geschäft angesprochen werden, definieren Sie diese zweite Zielgruppe und ihre Inhaltsanforderungen.
Die daraus entstehende Beschreibung ist hilfreicher als „Wir brauchen einen Werbebildschirm“:
Wir benötigen ein nach außen gerichtetes LCD-Schaufensterdisplay, um Passanten Aktionen zu zeigen. Je nach vorhandener Tragstruktur und Platz soll es hängend oder bodenstehend installiert werden. Es läuft während der Ladenöffnungszeiten; unser Team aktualisiert die Inhalte.
Anhand dieser Beschreibung lassen sich anschließend Bildschirmmaße, Helligkeit, Betriebsbedingungen und Anforderungen an das Content-Management festlegen.
Was Sie vor dem Produktvergleich vorbereiten sollten
Geben Sie allen Anbietern dieselben grundlegenden Informationen:
- Aufgabe: Was sollen die Menschen verstehen oder tun?
- Zielgruppe: Von wo aus wird das Display betrachtet oder bedient?
- Standort: Stellen Sie Fotos, Maße und Angaben zu den Lichtbedingungen bereit.
- Installation: Benennen Sie verfügbare Wand-, Decken- oder Bodenflächen und einen möglichen Mobilitätsbedarf.
- Betrieb: Erläutern Sie tägliche Betriebszeiten, Inhaltsaktualisierungen und erforderliche Systemanbindungen.
Lassen Sie jeden Anbieter aufführen, was die vorgeschlagene Lösung umfasst: Display, Montagekomponenten, Wiedergabe- oder Steuergeräte und Software.
Für ein LCD-basiertes Projekt können Sie Ihre Installationsanforderungen mit YJCEN besprechen und so eine geeignete Konfiguration ermitteln.

