Nennen Sie zuerst das Modell des Zahlungsterminals. Gleichen Sie dann dessen mechanische Außenmaße, die freigegebene Befestigungsart, die Bedienseite und den Kabelweg mit dem Zahlungsmodul-Einbauplatz am Self-Service-POS-Kiosk ab, bevor Sie einen Frontblenden-Ausschnitt festlegen. Solange die Zeichnungen nicht zusammenpassen, lassen Sie den Ausschnitt offen und behandeln den Einbauplatz als vorläufig. Zahlungsdienste und die Bestellanwendung gehören nicht zum Hardware-Lieferumfang.

Was müssen Sie vom Terminalhersteller einholen, bevor Sie einen Ausschnitt anlegen?
Holen Sie vor jeder Blechänderung vier Unterlagen ein:
- Exakte Modellbezeichnung – Handelsname plus die Revision, die der Zahlungsanbieter ausliefert.
- Offizielle mechanische Zeichnungen – Außenmaße, Tiefe, Bedienseite, Kabelausgang und Befestigungsbild vom Terminalhersteller (kein Verkaufsfoto).
- Freigegebene Montageart – vom Hersteller freigegebene Halterung, VESA-Platte, bündige Blendentasche oder Seitenflügel, mit Angaben zu Drehmoment und Befestigungsmitteln, sofern veröffentlicht.
- Schnittstellenliste – Stromversorgung, USB, Ethernet oder herstellerspezifische Verbindung, die die Bestellanwendung erwartet.
Ohne diese Unterlagen kann ein Angebot nur einen vorläufigen Einbauplatz vorsehen. Es kann keinen Ausschnitt festschreiben, der später die Bedienseite verdeckt oder das Kabel zu kurz lässt.
Die Produktseite des modularen Kiosks von YJCEN nennt Zahlungskonfigurationen für Bankkarte, Mobile Payment, QR-Code und NFC; abgewickelt werden sie über ausgewählte Hardware bzw. den ausgewählten Anbieter. Diese Formulierung ist die praktische Grenze: Der Kiosk lässt sich um ein gewähltes Terminal herum auslegen, aber die Zeichnung des Terminals selbst bestimmt weiterhin Ausschnitt und Halterung.
Wie prüfen Sie die mechanische Passung am modularen Einbauplatz?
Gehen Sie den Aufbau in dieser Reihenfolge durch. Halten Sie bei der ersten Abweichung an.
| Schritt | Prüfung | Bestehensbedingung | Maßnahme bei Abweichung |
|---|---|---|---|
| 1 | Außenmaße | Umriss und Tiefe des Terminals passen in den Einbauplatz und an Drucker- oder Kameramodul vorbei | Einbauseite, Bildschirmgröße oder Montageart ändern – einen Ausschnitt nicht nach Gefühl vergrößern |
| 2 | Halterung | Die vom Hersteller freigegebene Halterung sitzt am modularen Seitenflügel oder an der Frontblende, ohne dass ein neues Bohrbild nötig ist | Prüfung der OEM-Halterung anfragen oder eine andere Terminal-Revision wählen |
| 3 | Bedienseite | Kartenschlitz, Kontaktlos-Zone, PIN-Pad und Display bleiben nach dem Einbau erreichbar und gut ablesbar | Höhe bzw. Versatz anpassen oder die Montageart ändern |
| 4 | Kabelausgang | Die Austrittsseite passt zum geplanten internen Weg zu USB/Ethernet | Kabelführung ändern oder beim Hersteller einen anderen Kabelausgang wählen |
| 5 | Wartungszugang | Papierrolle, Mainboard und Terminal lassen sich warten, ohne den ganzen Kiosk abzubauen | Tiefe des Einbauplatzes anpassen oder ein Wand-, Standfuß- oder Tischlayout wählen, das den Zugang von hinten bzw. vorne erhält |
Die modulare Hardware besteht aus abnehmbarem Bildschirm, Ständer und Kamera, sodass das Projektteam das Layout auf Komponentenebene festlegen kann. Passform und Schnittstelle eines Moduls gehören dennoch zu dessen Spezifikation – die Produkt-FAQ sagt ausdrücklich, dass Sie Maße und Anschluss bestätigen, bevor Sie ein Fremdteil als direkten Ersatz behandeln.

Die verfügbaren Touchscreen-Größen dieser modularen Baureihe sind 15,6 / 21,5 / 23,8 Zoll (Modelle YJC-156-K / YJC-215-K / YJC-238-K) mit Wand-, Boden- oder Tischmontage. Die Bildschirmgröße ersetzt keinen Terminal-Ausschnitt; sie bestimmt nur, wie viel Frontblende und Bedienfläche Sie rund um den Einbauplatz haben.
Für eine komplette Bestelleinheit zur Wand- oder Bodenmontage mit integriertem 80-mm-Thermodrucker und QR-/NFC-Zahlungskonfigurationen vergleichen Sie den Selbstbedienungs-Bestellkiosk. Der Ablauf zur Passungsprüfung ist derselbe: Terminal benennen, dann vor der Fertigung die Zeichnungen abgleichen.
Welche Kabel- und Schnittstellenangaben gehören in die Anfrage (RFQ)?
Tragen Sie elektrische Angaben und Kabelführung neben die mechanischen ein. Fehlt eine der beiden Gruppen, bleiben Anfragen bei „Zahlungsterminal noch offen“ hängen.
Mechanische Angaben
| Angabe | Was einzutragen ist | Warum das wichtig ist |
|---|---|---|
| Terminalmodell + Revision | Exakte Herstellerbezeichnung | Verhindert die Lieferung eines späteren Gehäuses, das nicht mehr passt |
| Außenmaße B × H × T | Aus der offiziellen Zeichnung | Legt den Platzbedarf im Einbauplatz fest |
| Befestigungsbild / Teilenummer der Halterung | Vom Hersteller freigegebene Methode | Vermeidet improvisierte Bohrungen |
| Merkmale der Bedienseite | Kontaktlos-Zone, Kartenschlitz, PIN-Pad, Display | Schützt die Bedienbarkeit nach dem Einbau in die Frontblende |
| Lage des Kabelausgangs | Links / rechts / hinten / unten | Bestimmt die interne Kabelführung |
| Wartungsfreiräume | Freier Raum vorne/hinten | Hält Papierwechsel und Mainboard zugänglich |
Elektrische Angaben / Schnittstellen
| Angabe | Was einzutragen ist | Warum das wichtig ist |
|---|---|---|
| Host-Schnittstellen | USB, Ethernet, seriell oder herstellerspezifische Verbindung | Passt zu den Kiosk-Anschlüssen und den Treibern der Anwendung |
| Stromversorgung | USB-Speisung, separates Netzteil, PoE (sofern der Hersteller es unterstützt) | Vermeidet nachträglich ergänzte Netzteile |
| Benötigte Kabellänge | Strecke vom Einbauplatz zum Mainboard | Verhindert zu kurze Kabelbäume nach dem Ausschnitt |
| Netzwerkanbindung | LAN-Anschluss vor Ort vs. WLAN / optional 3G/4G | Stimmt die Verkabelung am Standort ab |
| Anbindung an die Anwendung | Wer für Treiber und Zahlungsergebnis verantwortlich ist | Hält die Zuständigkeiten für Hardware und Software getrennt |
Der modulare Kiosk bietet USB × 2 und Ethernet RJ45 × 1, dazu WLAN/LAN und optional 3G/4G. Diese Anschlüsse reichen für ein angeschlossenes Terminal, ersetzen aber nicht die Schnittstellenanforderungen des Herstellers und belegen nicht, dass jede Zahlungsanwendung das Gerät erkennt.
Zu den Zuständigkeiten für Software, Drucker und Zahlungsanbieter (nicht Teil dieser mechanischen Passungsprüfung) nutzen Sie die Checkliste zu Software und Peripherie für Self-Ordering-Kioske.
Wie verändert die Reichweite des Bedieners die Montageentscheidung?
Die mechanische Passung kann auf dem Papier stimmen und vor Ort trotzdem scheitern, wenn der Kunde das Zahlungsfeld nach der Einstellung der Bildschirmhöhe nicht erreicht.
Prüfen Sie die Reichweite als einen durchgehenden Weg: Touchscreen → Zahlungsfeld → Belegausgabe. Ein seitlicher Einbauplatz, der an der Halterung vorbeikommt, kann dennoch außerhalb eines bequemen Greifbereichs liegen, sobald die gewählte Montage (Tischgerät auf hoher Theke, Wandplatte oder Bodensockel) feststeht. Betrachten Sie Thekenhöhe vor Ort und die gewählte Kiosk-Zeichnung gemeinsam – der Layout-Ratgeber Tischgerät vs. Standgerät beschreibt, wie Standfläche und Höhe des Bildschirmgehäuses zusammenwirken.
Muss das Projekt einen veröffentlichten Greifbereich für Barrierefreiheit einhalten, halten Sie die Zielnorm fest und messen Sie die tatsächlichen Zahlungs-Bedienelemente, nicht nur die Oberkante des Gehäuses. YJCEN kann Montagevarianten prüfen; die Barrierefreiheits-Abnahme des Projekts bleibt beim Team vor Ort.
Was sollten Sie YJCEN für eine Passungsprüfung schicken?
Senden Sie ein Briefing, das ein Ingenieur mit „passt“ / „passt nicht“ / „Neukonstruktion“ bewerten kann:
- Exaktes Modell und Revision des Zahlungsterminals
- Offizielle mechanische Zeichnungen (am besten als PDF) und freigegebene Montageart
- Gewünschte Kiosk-Größe (15,6 / 21,5 / 23,8 Zoll) und Montage (Wand / Boden / Tisch)
- Kabel- und Schnittstellenliste des Terminalherstellers
- Angaben zum Standort: Thekenhöhe, ggf. ADA-/Reichweiten-Vorgabe, Land, Stückzahl
- Gewünschtes Betriebssystem der Bestellanwendung (Android oder Windows) und ob ein Muster (MOQ 1) benötigt wird
OEM-Layoutprüfungen und individuelle Frontblenden-Arbeiten laufen über individuelle Display-Lösungen; aktuelle Handbücher und Zeichnungen finden Sie unter Downloads. Die Musterlieferzeit für Standardkonfigurationen ist in der Regel kurz; individuelle Ausschnitte folgen dem längeren Zeitfenster für Sonderanfertigungen, das im Angebot genannt wird.
Entscheidung, die dieser Beitrag klärt: Kann dieser modulare oder Self-Service-Kiosk bei einem benannten Zahlungsterminal Halterung, Bedienseite und Kabelweg ohne Neukonstruktion aufnehmen? Ja, aber nur, wenn die Herstellerzeichnungen alle fünf Prüfschritte oben bestehen. Fehlen Zeichnungen, ist der ehrliche nächste Schritt, sie anzufordern – nicht, Lochmaße zu erfinden oder eine universelle Zahlungskompatibilität zu behaupten.
Häufig gestellte Fragen
Passt jedes Zahlungsterminal ohne Neukonstruktion?
Nein. Die Passung hängt von den Zeichnungen des benannten Modells ab.
Liefert YJCEN die Zahlungsanwendung?
Nein. Hardware und Zahlungsdienste sind getrennte Verantwortungsbereiche.
Was muss ich senden, bevor ich einen Frontblenden-Ausschnitt festlege?
Das genaue Terminalmodell plus die offiziellen mechanischen Zeichnungen.
Sind USB und Ethernet am modularen Kiosk verfügbar?
Ja. Das Produkt nennt USB×2 und Ethernet RJ45.
Soll ich Lochmaße schätzen, wenn die Zeichnungen unvollständig sind?
Nein. Fordern Sie vor jedem Ausschnitt die Herstellerzeichnung an.
Kann YJCEN eine OEM-Hardwareanordnung prüfen?
Ja. Senden Sie Bildschirmgröße, Komponentenliste und Schnittstellenanforderungen.
Nächster Schritt: mechanische Passungsprüfung anfragen
Kontaktieren Sie YJCEN mit Terminalmodell, mechanischen Zeichnungen, Montageart, Kabel-/Schnittstellenliste sowie gewünschter Kiosk-Größe und Montage. Das Engineering-Team bewertet, ob der Einbauplatz das Terminal wie gezeichnet aufnimmt oder vor der Fertigung neu konstruiert werden muss.
Weiterführend: So wählen Sie einen Self-Service-Kiosk aus · Self-Service-Kiosk vs. POS-System


